Webradio und Livestream

Spezialtipp

Ghost Caravan

Bild: SWR/Jazzfest Berlin/Roland Owsnitzki

Dienstag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

Ghost Caravan

Ståle Storløkken beim Jazzfest Berlin 2021. Ståle Storløkken

Tagestipp

Heute, 18:25 Uhr Ö1

Journal-Panorama

Wer in einem Kapstädter Township aus einer Jugendbande aussteigen will, hat es nicht leicht - doch es gibt Hoffnung. Gestaltung: Thomas Kruchem Im Armenviertel Hanover Park in der südafrikanischen Metropole Kapstadt leben 60.000 Menschen in Mietskasernen und Wellblechbaracken. Ihr Leben ist bestimmt von Arbeitslosigkeit, Sucht und Gewalt. Vaterlose Schulabbrecher suchen in Gangs wie den Americans oder Mongrels ihr Glück; sie finden Drogen und Schießereien. Die Polizei tut praktisch nichts, aber es gibt Organisationen, die sich um die jungen Männer kümmern, etwa die Initiative Ceasefire des evangelikalen Pastors Craven Engel oder die Don Bosco-Salesianer: Mit Hightech und einem Team von Ex-Gangstern hat Engel die Morde in Hanover Park um die Hälfte reduziert; das Camp Joy für Gang-Aussteiger und innovativer Unterricht am Salesianer-Institut eröffnen gefährdeten jungen Leuten erstmals Lebenschancen.

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Ema Nikolovska, Mezzosopran; Wolfram Rieger, Klavier. Lieder von Franz Schubert, Johannes Brahms, Robert Schumann, Hugo Wolf, Darius Milhaud, Margaret Bonds und Francis Poulenc (aufgenommen am 28. August im Kloster von Vilabertran im Rahmen der "Schubertiade in Vilabertran 2021"). Präsentation: Chris Tina Tengel

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Rashômon Von Walter Hilsbecher Nach der Novelle von Ryûnosuke Akutagawa Regie: Peter Schulze-Rohr Mit Kurt Lieck, Robert Rathke, Hannes Tannert, Heinz Rabe, Clara Walbröhl, Wolfgang Reichmann, Inge Bahr und Gert Westphal Ton und Technik: Fred Bürck und Annelie Becker Produktion: SWF 1962 Länge: 41"55 Ein ehemaliger Richter erinnert sich im Alter an einen rätselhaften Fall, der auch ihn persönlich aufrührte: Im Bambusgebüsch an einer Waldlichtung wurde ein toter Samurai aufgefunden, mit einem Stich in der Brust. Der Richter verhört den Holzfäller, der die Leiche entdeckt hatte, einen Wanderprediger, den Gerichtsdiener und den von ihm festgenommenen Räuber sowie die Schwiegermutter und die junge Frau des Ermordeten, die ihn durch den Wald begleitet hatte. Alle liefern verschiedene, sich teils widersprechende Versionen des Vorfalls. Nun steht der Richter vor der Aufgabe, sich aus diesen unterschiedlichen Sichtweisen ein objektives Bild des Geschehens zu machen. Doch ist es überhaupt möglich, in diesem wirren Gestrüpp der Aussagen die Wahrheit ausfindig zu machen? Schließlich greift der Richter zu einem gespenstischen Mittel ... Rashômon

Featuretipp

Heute, 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

Der alte Bob Vom Holocaustüberlebenden, Künstler und Musiker Bob Rutman Von Alexa Hennings Regie: Burkhard Reinartz Produktion: Deutschlandfunk 2017 Als Junge wollte Robert gern zur Hitlerjugend. Die nahmen keine Juden, das kapierte er nicht. Vor allem die Trommeln reizten ihn, der Rhythmus, der Krach, das Martialische. Als Musiker und Künstler kam er 1989 zurück nach Berlin. Beim Hackeschen Markt gab es tatsächlich Wohnungen, die einer wie er gerade noch bezahlen konnte. Sein Budget kam vom deutschen Staat: 1.000 Euro im Monat dafür, dass Bob Rutman mit acht Jahren Berlin verlassen musste. Seine Mutter floh mit ihm nach England. Nach dem Krieg: Amerika. Kunststudium, Galeriegründung, Scheitern. 1968 baute er das erste Steel Cello, eine Skulptur aus Stahl, die mit einem Bogen gespielt werden kann. Er tourte durch die Welt, landete 1989 wieder in Berlin. Und blieb. Ein Instrument hatte er schon lange nicht mehr verkauft, in den Galerien lief es schlecht. Wer ihn nicht kannte, dachte: Penner. Doch er war eine Szenegröße, ihm einen auszugeben, eine Ehre. Ein Netz von Freunden trug den alten Bob. Wie andere ins Büro gingen, schlurfte er in die Klubs und ließ es richtig krachen. Am 1. Juni 2021 ist Bob Rutman im Alter von 90 Jahren gestorben. Der alte Bob Hören 50:14Hören 50:14

Podcast

Hörspiel-Download

NDR

Shakespeare: Cymbelin

Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare. Shakespeares tragikomische Romanze "Cymbelin" erschien zuerst in der Gesamtausgabe seiner Werke, der Folio von 1623. Das Stück geht auf eine Novelle in Boccaccios "Decamerone" zurück und kombiniert diese mit historisch überlieferten Figuren. Der titelgebende Cymbelin, der König Britanniens, steht unter dem Einfluss seiner zweiten Frau. Die böse Königin hasst ihre Stieftochter Imogen. Denn Imogen hat heimlich den Edelmann Leonatus geheiratet und nicht Cloten, den Sohn der Königin aus einer früheren Ehe. Aufgehetzt durch seine Frau verbannt Cymeblin seinen Schwiegersohn Leonatus nach Rom. Dort geht er mit dem Italiener Iachimo eine verhängnisvolle Wette um Imogens Treue ein. Aus Britannien zurückgekehrt, behauptet Iachimo, Imogen verführt zu haben und beweist es mit einigen intimen Details...

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