Radioprogramm

MDR KULTUR

Jetzt läuft

MDR KULTUR Jazz Lounge

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

05.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Matthew Locke: "Music for His Majesty's Sackbuts and Cornetts" (Philip Jones Brass Ensemble) Ottorino Respighi: Sechs kleine Stücke (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier) François-Adrien Boieldieu: Harfenkonzert C-Dur, Allegro brillante, op. 82 (Anaïs Gaudemard, Harfe; Orchestre de l'Opéra de Rouen Normandie: Leo Hussain) Edward Elgar: Harmoniemusik Nr. 2 (Athena Ensemble) Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, Allegro con brio, op. 81 b (Ab Koster, Knut Hasselmann, Naturhorn; L'Archibudelli) Wilhelm Friedemann Bach: Fantasie e-Moll, Fk 20 (Anthony Spiri, Klavier)

06.00 Uhr
MDR KULTUR am Morgen

Aktuelle Beiträge aus Kultur, Politik und Gesellschaft, das Wort zum Tage, Kalenderblatt, Medienschau und Feuilleton. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr. Außerdem die aktuellen Empfehlungen mit dem Buch der Woche. Lesezeit

09.00 Uhr
Mein Leben (2/5)

Von Marcel Reich-Ranicki Produktion: hr 1999 Sprecher: Marcel Reich-Ranicki (27 Min.)

09.35 Uhr
MDR KULTUR am Vormittag

Kalenderblatt, Kulturtipps, Feuilleton und das Gedicht. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

12.00 Uhr
MDR KULTUR am Mittag

Aktuelle Berichte zu den wichtigsten Themen des Tages. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

14.00 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung

15.00 Uhr
Die Revolution in Scheppenstadt (1/21)

Von Johann Gottlieb Schummel Eine deutsche Revolution im Jahre 1793? Wo sollte die sich zugetragen haben? Nun, in Scheppenstadt, einer fiktiven deutschen Provinzstadt. Dort proben die Narren den Aufstand. Sie rufen der Freiheit und Gleichheit ein brausendes "Vivat", bringen dann aber nichts weiter zustande als Anarchie und "Schelmentoleranz". An der Spitze der Bewegung steht der betuchte Gastwirt Springer, der ausruft: "Juchhey! Nun ist es Zeit das Eisen zu schmieden, weils warm ist! Ein Hundsfott, der mir nicht nachruft: ,Es lebe die Freyheit, es lebe die Gleichheit!'" So wird die erste revolutionäre Handlung des Gastwirts sein, den alten Bürgermeister Lemmchen nicht zu grüßen, was bisher in Scheppenstadt jedermann getan hätte. Johann Gottlieb Schummels "Die Revolution in Scheppenstadt" ist eine Satire auf die deutschen Bewunderer der französischen Revolution(1789- 1799) und folgt damit dem Geist von Goethes "Bürgergeneral", wobei Schummels Biograph Wolfgang Menzel dem Buch unendlich viel mehr Witz bescheinigt als Goethe. In Schummels Darstellung stellt als Philisterei des Jahrhunderts bloß, dass die allerschütternden Ereignisse in Frankreich den deutschen Schlafmützen noch Gelegenheit zu gemütlichen Späßen gaben, jedoch nur so lange, bis sie der Donner der Kanonen von Jena in solche Angst versetzte, dass ihnen Hören und Sehen verging. Johann Gottlieb Schummel wurde am 8. Mai 1748 in Seitendorf bei Hirschberg als Sohn eines Schullehrers geboren. Im Alter von etwa 11 Jahren kam er auf das Gymnasium zu Hirschberg. Schon frühzeitig musste er sich als Mitglied des Singechors, der in der Kirche und vor den Häusern seinen Dienst hatte, seinen Lebensunterhalt erwerben. So reifte in dem Fünfzehnjährigen, als sich zufällig eine Schauspielertruppe in Hirschberg aufhielt, der Entschluss jener Truppe beizutreten. Schon nach wenigen Tagen aber, als er soeben zum ersten Male in Landshut öffentlich aufgetreten war, holte ihn der erzürnte Vater zurück. Um das Jahr 1767 begann Schummel seine Studien auf der Universität Halle/ Saale. Als er seine Universitätsstudien beendet hatte, begann er 1771 als Hauslehrer bei einem Oberamtmann in Aken seine schriftstellerische Tätigkeit. Als er 1772 Lehrämter an der Klosterschule zu Unserer Lieben Frauen in Magdeburg übernahm, entfaltete er vielseitige literarische Aktivitäten. 1779 wurde Schummel als Professor der Geschichte an die Ritterakademie nach Liegnitz und 1788 als Prorektor an das Gymnasium zu St. Elisabeth in Breslau berufen, an dem er 25 Jahre lang in hohem Ansehen und mit bestem Erfolge wirkte. Er starb am 23. Dezember 1813 in Breslau. Schummels satirischer Roman "Spitzbart" (1779) wurde vom Fernsehen der DDR 1989 unter dem Titel "Schulmeister Spitzbart" von Wolfgang Hübner mit Dietrich Körner, Otto Mellies u.a. verfilmt. Schummels Werk "Die Revolution in Scheppenstadt. Eine Volksschrift." erschien 1794 in Breslau. Regie: Horst H. Vollmer Produktion: hr 1989 Sprecher: Helmut Wöstmann (14 Min.)

15.30 Uhr
MDR KULTUR am Nachmittag

Der Blick in die Welt bei MDR KULTUR international, aktuelle Berichte aus dem kulturellen und politischen Leben. Halbstündlich Nachrichten/Kulturnachrichten mit Wetter und Verkehr.

18.00 Uhr
MDR KULTUR Spezial

Der aktuelle, ausführliche Themenschwerpunkt aus Kultur, Gesellschaft und Politik. Lesezeit

19.00 Uhr
Mein Leben (2/5)

Von Marcel Reich-Ranicki (Wh. von 09.00 Uhr)

19.35 Uhr
MDR KULTUR Jazz Lounge

Die perfekte Mischung für Jazz-Fans und Hörer, die mit Jazz einfach nur entspannt in den Abend starten wollen.

20.00 Uhr
MDR KULTUR Konzert

Live-Konzerte aus Konzertsälen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit renommierten Interpreten der klassischen Musik.

22.00 Uhr
MDR KULTUR Werkstatt Mitteldeutschland

Gespräche, Atelier-Besuche, Diskussions-Runden und Reportagen aus Mitteldeutschland.

23.00 Uhr
MDR KULTUR Nachtmusik

00.00 Uhr
ARD Nachtkonzert

präsentiert von BR-KLASSIK

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 73 (WDR Sinfonieorchester Köln: Jukka-Pekka Saraste) Eduardo Angulo: Gitarrenkonzert Nr. 2 - "El Alevin" (Michael Troester, Gitarre; WDR Rundfunkorchester Köln: Arthur Fagen) Franz Schubert: 16 Deutsche Tänze und zwei Ecossaisen, D 783 (Michael Endres, Klavier) Ferdinand Ries: "Die Braut von Messina", Ouvertüre, op. 162 (WDR Sinfonieorchester Köln: Howard Griffiths) Charles-Auguste de Bériot: Violinkonzert Nr. 7 G-Dur, op. 73 (Laurent Albrecht Breuninger, Violine; Nordwestdeutsche Philharmonie: Frank Beermann)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur, KV 297 b (Isabelle Schnöller, Flöte; Matthias Arter, Oboe; Matthias Bühlmann, Fagott; Olivier Darbellay, Horn; Kammerorchester Basel: Umberto Benedetti Michelangeli) Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 32 c-Moll, op. 111 (Stephen Kovacevich, Klavier) Ambroise Thomas: "Françoise de Rimini" (English Chamber Orchestra: Richard Bonynge) Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op. 50, Nr. 1 (Tokyo String Quartet) Antonín Dvorák: "Rusalka Fantasie" (Pittsburgh Symphony Orchestra: Manfred Honeck)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Edvard Grieg: Streichquartett F-Dur (Petersen Quartett) Georg Friedrich Händel: Concerto grosso g-Moll, op. 6, Nr. 6 (Al Ayre Español: Eduardo López Banzo) Johann Nepomuk Hummel: "Oberons Zauberhorn", op. 116 (Alexander Krichel, Klavier; Polish Chamber Philharmonic Orchestra Sopot: Wojciech Rajski)